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Was unsere Kunden sagen: BAE - Atom-U-Boot

Zwick Roell Indentec unterstützt Einhaltung der Fertigungsqualität eines weltweit einmaligen Atom-U-Boots

Nachtaufnahme eines U-Boots BAE-logo und Nachtaufnahme eines U-Boots

„Indentec demonstrierte bei den Verhandlungen höchste technische Kompetenz...“

Es ist 97 Meter lang und wiegt 7.400 Tonnen. Das Schiff verfügt über ein Sonarsystem mit einer Leistung von 2.000 Laptops, das so empfindlich ist, dass es andere Schiffe in einer Entfernung von 3.000 Meilen hören kann. Das Schiff kann 38 Tomahawk Cruise Missiles transportieren, mit denen 1.200 Meilen entfernte Ziele getroffen werden können. Das U-Boot ist mit Platten aus hochdichtem Kautschuk verkleidet; sein Tarnsystem wird mittels Verfahren zur Unterdrücken von Geräuschen und Vibrationen geschützt.

HMS Astute, eines der neusten Atom-U-Boote der Royal Navy, ist eines der technisch am höchsten entwickelten und leistungsfähigsten Schiffe, die je gebaut wurden. Es hat eine Tagesfahrleistung von über 500 Meilen, so dass es innerhalb von zwei Wochen an jedem Ort der Welt eingesetzt werden kann. Der Atomreaktor, der das Antriebssystem speist, braucht während der 30-jährigen Lebensdauer des Schiffs nicht ausgetauscht zu werden.

Tagaufnahme eines U-Boots

Durch eine äußerst sorgfältige und detaillierte Untersuchung jedes Aspekts des Fertigungsprozesses musste gewährleistet werden, dass jede Komponente, jedes System und jedes Modul überprüft und freigegeben wird. Zugrunde gelegt wurden dabei die anspruchsvollen Standards, die sowohl von BAE Systems als auch vom Kunden, dem Verteidigungsministerium, gesetzt wurden.

Im Rahmen der Qualitätssicherung wurde Mike Wilson, beratender Metallurg im Materials Technology Centre von BAE Systems Maritime Submarines, mit der metallurgischen Beurteilung zweiseitiger durchgeschweißter Nähte beauftragt. Ihm stellte sich dabei die Aufgabe, umfassendere Daten vorzulegen und die Härteprüfung in kürzerer Zeit durchzuführen, als bestehende Verfahren dazu in der Lage sind. Auf seiner Suche nach der optimalen Lösung wandte sich Mr. Wilson an Zwick Roell Indentec.

Indentec wurde als Lieferant eines ausgeklügelten Vickers-Härteprüfsystems ausgewählt. Es verfügt über eine automatische Eindruckmessung, einen XYZ-Kreuztisch mit Motorantrieb, mehrere Objektive sowie eine Software zum Scannen der Proben. Das installierte System besitzt darüber hinaus eine spezielle Software zum Zusammenfügen mehrerer Bilder, mit der komplette Schweißnähte, Wärme ausgesetzte Bereiche sowie der Grundwerkstoff mittels Mikroskopie beurteilt werden können. Der Kreuztisch der Maschine ermöglicht einen Eindruckabstand von gerade einmal 250 μm. Mit einer Prüfkraft von 1 kg können so über 6.000 Härtpunkte erstellt werden.

Mike Wilsons Kommentar: „Indentec demonstrierte bei den Verhandlungen höchste technische Kompetenz, um die beste Lösung zu finden, und konnte als einziges Unternehmen einen XYZ-Kreuztisch mit der erforderlichen Präzision, was Positionierung und Verfahrweg betrifft, bereitstellen.“

Härteprüfmaschine ZHV30-A

Härteprüfmaschine ZHV30 von Zwick Roell Indentec

Dank der Installation dieses Systems konnten die leitenden Metallurgen Andrew Bell und Stuart Hambling anstelle von Standardverfahren der Qualitätssicherung umfassende Weitfeld-Härteuntersuchungen durchführen. Nach einer gewissen Anpassung einer im Handel erhältlichen Software können sie aus den erfassten Daten eine Karte mit den Härtewerten erstellen, mit der die Härte und die Festigkeit in großen geschweißten Bereichen präzise beurteilt werden kann.

„Die Installation des vollautomatischen Systems von Indentec hat die technischen Fähigkeiten des Labors in einem Maße erweitert, das wir in Bezug auf die umfassende Härteuntersuchung an Schweißungen nie für möglich gehalten haben“, sagte Mike Wilson.

Um Näheres zu erfahren, klicken Sie bitte auf Kontakt; oder klicken Sie hier, um eine PDF-Datei herunterzuladen EN link flag, die eine detailliertere Version dieser Geschichte enthält.

Härtekarte 1 Härtekarte 2

Typische Härte-Übersichtskarten